Am 2. Februar haben wir unsere Wettbewerbsvideos besprochen. Auch dieses Mal wurden Dinge entdeckt, die wir am Wettbewerb übersehen hatten. Bills "Kahlschlag" imponierte mit Grossaufnahmen vom maschinellen Baumfällen inmitten der Häuser. Aus verschiedenen Höhen hatte er freie Sicht auf die Baumgruppe. Dadurch konnten wir die Arbeitsgänge genau mitverfolgen. Beim "Der Voyeur" übernahm er gleich Regie und Hauptrolle persönlich. So musste die Umsetzung der Idee gelingen. "Für 60 Millione..." beginnt mit Denise Biellmann auf dem Eis vor 15 Jahren. Der Bau des Daches über diese Eisbahn zeigt ebenfalls verschiedene Arbeiten und Maschinen. Ein ausführlicherer Kommentar hätte diesem Video gut getan. "Mit em Pony Ronja" ist eine Familiendokumentation. Weil nichts geplant werden konnte, musste der Kameramann beim Auf- und Absteigen helfen. Da stand die Kamera nicht immer am besten Platz. Dass die leichte, kleine alte Kamera nicht die besten Bilder liefert, störte dabei kaum, weil sich ja immer etwas bewegte. "Im Meranerland" überzeugte mit den interessanten und idyllischen Wanderungen und dem grossen botanischen Garten. Dezent unterstützten Musik und Kommentar die eindrücklichen und gut gewählten Motive. Erstaunlich ist, dass diese ruhigen Aufnahmen ohne Stativ gedreht wurden. Hans verfügt über ein sehr effizientes Antiwackelprogramm. Bélas Videos waren auf DVDs. Leider wollte unser Player keine Farbsignale mehr ausgeben. So mussten wir diese Videos in schwarz- weiss geniessen. Trotzdem fanden wir es gut, wie Béla "In der Menge" mit Zeichnungen und Sprechblasen realisierte. Auch "Die Parkbusse" blieb schwarz- weiss. Da die Handlung trotz rassigem Schnitt klar ersichtlich blieb, störte das kaum. Dann wurde vom One-minute-cup geredet. Bills Kurzfilm wurde für den Ausflug reserviert. Ein Dialog mit einem geduldigen Schwarzen wurde wegen rassistischen Bedenken verworfen. Auch eine Szene im Restaurant vermochte keine Begeisterung auszulösen. Nun ist Béla mit seiner Idee am Abklären, mit wem und wo gedreht wird.
Am 1. März wird uns Peter Fasolin seine neusten Videos vorführen. Weil wieder Trickfilme dabei sind, wird er uns auch gleich Einblicke in seine Techniken gewähren. Da seine Reisefilme ebenfalls gut bewertet wurden, freuen wir uns auf einen lustigen und lehrreichen Abend.
Am 13. Januar fand unsere GV statt. Dank der Ausschreibung des one-minute-cup hatten wir Albert Räss als Gast unter uns. Wir hoffen, ihn als Mitglied zu gewinnen. Er hat auch schon ein Einminutenvideo bereit. Bill wurde für die Aufmunterungs-geschenke an die Autoren, die gute Wettbewerbsprojektion und die Organisation des Clubfilmchens gelobt. Dann gedachten wir unseren im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Fredi Fuchs, Liesel Wiederkehr und Esther Vogel. Protokoll, Jahresbericht und Rechnung waren schnell abgenommen. Zusammen mit den Teilnehmerinnen der gemütlichen Anlässe waren wir 15 Personen. Trotzdem fanden wir für den Ausflug kein passendes Ziel. So beschlossen wir, gemeinsam ein Filmchen zu drehen und den Tag mit einem Nachtessen ausklingen zu lassen. Statt einem normalen Hock wollen wir auch einmal Nachtszenen drehen. Den Grillplausch werden wir wieder auf der Terrasse des Tennisrestaurants durchführen. Am Regionalen in Uitikon sollte es möglich sein, dass wir erstmals als Gruppe dabei sein können.
Am 2. Februar besprechen wir unsere Wettbewerbsvideos
Am 19. November trafen wir uns zum Jahresschlussessen. Pünktlich um 19 Uhr waren schon alle beim gesponserten Apéro. Ausser Béla. Der musste Grippehalber absagen und Walti, der gerade in Brasilien herum reist.
Bald wurde das feine Nachtessen serviert. Der Salatteller war gross und originell angerichtet. Auch der Schweinsbraten schmeckte allen. Neben Gemüse und Kartoffelstock wurde sogar noch Braten nachserviert. Herr Frapolli versicherte sich persönlich, dass alle zufrieden waren.

Nun kam die Rangverkündung vom Wettbewerb. Ein weiteres Mal erhielt Hans Roggli den Wanderpreis. Beide folgenden Becher für Rang zwei und drei gingen an Bill Ritter. Béla Jancsò und Otto Kaufmann mussten sich mit Diplomen begnügen. Weil die Punktezahlen nahe beieinander lagen, fühlte sich niemand falsch eingeschätzt. Die Themen waren so unterschiedlich, dass es sowieso nicht einfach war, die Werke zu vergleichen.
Die Rangliste lautet: 1. Rang Meranerland Hans Roggli

2. Rang Der Voyeur Bill O. Ritter
3. Rang Kahlschlag Bill O. Ritter
4. Rang Parkbusse Béla Jancsò
5. Rang In der Menge Béla Jancsò
6. Rang Für 6 Millione Otto Kaufmann
7. Rang Mit em Pony... Otto Kaufmann
Bill hatte ein weiteres Mal Naturalpreise für alle Autoren mitgebracht. Ein Bergkäse mit einer Flasche Wein, DVDs mit Naturwundern und drei Musik- CDs mit einem Buch waren zu haben. Herzlichen Dank Bill!
Nun folgte das Dessert, ein gluschtig dekoriertes Caramelköpfli.
Henry hatte den Abend fotographisch festgehalten. Wegen der indirekten Beleuchtung war das gar nicht einfach. Aber schliesslich hatte er seine neue Kamera im Griff und genügend gute Bilder eingefangen. Auch die Diskussion verlief zum Teil ungewohnt. mit den erzählten Erlebnissen liesse sich ein sehr aktuelles Thema filmisch gut darstellen. Ob jemand dieses Drehbuch schreibt?
Am 13. Januar treffen wir uns zur GV. Rückschau, Vorschau und Diskussionen sind angesagt. Neben der Abnahme des Jahres- und des Kassenberichtes werden auch die Aktivitäten des neuen Jahres festgelegt. Und wie gewohnt gibt es einen kleinen Imbiss.
Am 3. November konnten wir George Strickler als Gast und ehemaligen Präsi begrüssen. Dann führte Bill mit seinen Geräten unsere Wettbewerbsvideos vor. Das einzige Full HD- Video machte den Anfang. Hans zeigte mit brillanten Bildern, wo er mit Anne am Wandern war. Sehenswürdigkeiten wie den botanischen Garten und die Fresken der St. Peterskirche wurden ausreichend kommentiert. Auch Schnitt und Ton waren, wie immer bei Hans, hervorragend.
"In der Menge" ist ein Einminutenclip. Diese Idee von Béla wollten wir schon im Frühjahr umsetzen. Weil die passenden Filmaufnahmen fehlten, wurde dann Bill's Vorschlag verfilmt. Nun hat Béla dieses Video mit Zeichnungen und Sprechblasen erfolgreich inszeniert.
Mit "Kahlschlag" konnte uns Bill zeigen, wie Spezialisten im Wohnquartier grosse Bäume fällen können, ohne Schaden anzurichten. Gut kommentiert und mit vielen Grossaufnahmen in jeder Arbeitshöhe versehen, vermochte auch dieses Video zu gefallen.
Die fast 85 jährige Margrit durfte "Mit dem Pony Ronja" ausreiten. Stolz sass sie im Sattel und freute sich, dass ihr dieser lang gehegte Wunsch in Erfüllung ging. Auch kleine Probleme beim Auf- und Absteigen gab es. Aber das war rasch vergessen.
"Der Voyeur" ist ein kurzer Spielfilm. Als Regisseur und Hauptdarsteller gelang es Bill, den Höhepunkt richtig zu platzieren. Die Schadenfreude war hier eingeplant.
"Für sächs Million..." handelt von der Überdachung der 45jährigen Kunsteisbahn in Urdorf. Eingespielte Teams bewältigten ihre verschiedenen Arbeiten erfolgreich, sodass das Eisfeld fast planmässig in Betrieb genommen werden konnte.
"Parkbusse" ist ein Spielfilm der Familie Jancsò. Das Vergnügen der Rentner, einen Polizisten zu ärgern, brachte uns zum Schmunzeln.
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